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Meeresschutzprojekte

Freiwilligenarbeit für Meeresschutzprojekte ist deine Chance unsere Ozeane zu schützen und gleichzeitig neue Länder und Kulturen kennenzulernen...

Top 20 von 53 Programmen

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1105  / Woche · 2  ‑  12  Wochen · Alter  18+ · Has Wifi

As an ocean conservation volunteer, you’ll be using and improving your scuba diving skills while being actively involved in restoring the natural ecosystem.

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Alle 53 Programme

Freiwilligendienste und Auslandspraktika für den Meeresschutz

Was sind die größten Bedrohungen für unsere Ozeane?

Unsere Weltmeere umfassen mehr als zwei Drittel der Erde und stellen einen Lebensraum für Millionen von Lebewesen dar. Ozeane regulieren nicht nur unser Klima und unseren Süßwasserkreislauf, sondern produzieren auch einen Großteil des Sauerstoffs, den wir atmen. Millionen von Jobs und Menschenleben hängen von der Gesundheit der Weltmeere ab.

Seit Jahrhunderten nutzen wir Menschen Ozeane als Lieferanten von Nahrungsmitteln, als Transportwege für Handelswaren und als Deponien für Plastik und jeglichen anderen Müll. Seit einigen Jahren kommen zunehmend die Folgen dieser untragbaren Ausbeutung und Misswirtschaft ans Licht. Essentielle Lebensräume, wie Korallenriffe und Seegraswiesen, werden zerstört. Dadurch geht die Artenvielfalt der Meereslebewesen sichtbar zurück, was sich auch beim reduzierten Fischfang bemerkbar macht. Die scheinbar unendlichen Ressourcen des Meeres, die lange Zeit als selbstverständlich galten, sind erschöpft. Laut dem World Wildlife Fund (WWF) sind die Hauptbedrohungen für die Ozeane:

  • Schiffsverkehr
  • Verschmutzung
  • Klimawandel
  • Überfischung
  • Tourismus und Küstenentwicklung
  • Defizit an Meeresschutz

Leider sind bis heute nur ungefähr 4% der Ozeane geschützt, eine Zahl, die rasch erhöht werden muss. Da die Ressourcen im Bereich Meeresschutz sehr knapp sind, werden freiwillige Helfer in diesem Bereich immer benötigt.

Wie kann ich zum Meeresschutz beitragen?

Viele internationale Freiwilligenprogramme befassen sich mit dem Schutz der Ozeane. Jedes dieser Projekte ist über deine Unterstützung mehr als glücklich. Der Hauptunterschied bei Meeresschutz-Projekten ist, ob sie an Land oder im Wasser stattfinden.

Projekte an Land finden häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Gemeinden statt und beschäftigen sich mit der Reinigung von Stränden und Küstengebieten, sowie der Schulung von Einheimischen zu diesem Thema. Projekte im Wasser (oder Unterwasser) drehen sich meistens um den Schutz bestimmter Lebewesen, wie Schildkröten, Walhaien und Rochen. Diese Projekte beinhalten oft das Tauchen in lokalen Gewässern.

Um das perfekte Projekt für dich zu finden, musst du dir über deine Fähigkeiten und Interessen im Klaren sein. Der folgende Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten soll dir dabei helfen:

Freiwilligenarbeit an Land

Auch, wenn es einem nicht zugleich in den Sinn kommt, muss natürlich auch an Land gearbeitet werden, um die Gesundheit der Ozeane und seiner Bewohner zu verbessern. Die Erhaltung der Küstenvegetation kann zum Beispiel sehr wichtig sein, um die Erosion von Stränden und anderen Nistplätzen zu vermeiden. Außerdem, müssen besonders Einwohner in Küstengebieten über die Bedeutung von Umwelt- und Meeresschutz aufgeklärt werden.

Neben gemeinsam organisierten Aufräumarbeiten am Strand ist auch die Verbesserung anderer Prozesse, wie z.B. der städtischen Müllentsorgung wichtig. Zusätzlich kann die Sammlung wissenschaftlicher Daten dabei helfen, die lokalen Probleme besser zu verstehen und Entscheidungsträger von neuen Lösungsansätzen zu überzeugen.

Viele der Programme konzentrieren sich also auf das Thema Nachhaltigkeit. In Ländern wie Tonga, Kambodscha oder Kenia kannst du lokale Gemeinschaften bei folgenden Aufgaben unterstützen:

  • Ausbildung in modernen Fangmethoden und Nachhaltigkeit
  • Entwicklung von Bildungsressourcen und Best-Practice-Richtlinien
  • Demonstration lokaler Verarbeitungsmethoden
  • Praktische Demonstrationen zum Reinigen der Küstengebiete
  • Aufräumarbeiten am Strand
  • Datensammlung

Freiwilligenarbeit im Wasser

Projekte, die sich weitgehend auf oder im Wasser abspielen, sind eine tolle Möglichkeit für abenteuerlustige Freiwillige sich beim Tauchen auszutoben. Je nach Fähigkeiten gibt es in diesem Bereich eine Vielzahl an Projekten in aller Welt. Beliebte Orte hierfür sind Portugal, die Philippinen, die Bahamas oder Indonesien.

Worum geht es bei dieser Art Meeresschutz-Projekte? Hauptsächlich um die Erhaltung und den Schutz des Meeresökosystems, also der diversen Unterwasser Lebensräume und seiner Bewohner.

Eine Tauchausbildung ist dabei ein Muss. Diese kann allerdings auch direkt beim Projekt nachgeholt werden. Jeder, vom Anfänger bis zum erfahrenen Taucher, ist bei diesen Projekten willkommen und Unterwasser wirst du natürlich immer von erfahrenen Tauchern betreut. Also keine Sorge, falls du noch keine Taucherfahrung hast!

Natürlich hat jedes der Programme andere Schwerpunkte. Allerdings konzentrieren sich alle Aufgaben, die erledigt werden müssen, auf wasserbasierte Aktivitäten. So kannst du zum Beispiel erwarten, folgende Aufgaben ausführen:

  • Beobachtung und Dokumentation von Fisch- und Korallenbeständen
  • Unterstützung bei der Zucht von Korallen
  • Umpflanzen von Korallen
  • Reinigung des Riffs
  • Erkundung und Kartierung von Unterwasserhöhlen

Die besten Orte, um sich für den Meeresschutz zu engagieren

Da Ozeane den Großteil unseres Planeten umfassen, gibt es auf der ganzen Welt Projekte, die sich im Bereich Meeresschutz engagieren. Du kannst deine Zeit an wunderschönen Orten, wie Mosambik, Indonesien, oder Costa Rica verbringen und dort die Unterwasserwelt hautnah miterleben.

Doch auch in Europa gibt es viele tolle Möglichkeiten für Freiwillige, zum Beispiel in Portugal, Italien, oder Spanien. Dich interessieren besonders Schildkröten? Dann check doch mal unsere Seite zu Meeresschildkröten in Costa Rica.

Wenn du dir die Karte ansiehst, kannst du alle Länder sehen, die Programme im Bereich des Meeresschutzes anbieten:

Top 5 Vorteile der Freiwilligenarbeit für den Meeresschutz

Etwas Soziales zu tun, ist nicht nur super für dein Umfeld (und in diesem Fall für den Ozean und seine vielfältigen Bewohner), sondern auch für dich selbst! Werfen wir mal einen Blick auf einige der Vorteile, die die Freiwilligenarbeit im Bereich Meeresschutz für dich haben kann:

1. Persönliche Erfahrung

Für ein Projekt zu arbeiten, dass sich den Meeresschutz zur Aufgabe gesetzt hat, ist eine außergewöhnliche Erfahrung. Zum einen wirst du viel Neues über das Meer, seine Bewohner, und die verschiedenen Faktoren, die unsere Weltmeere bedrohen lernen. Zum anderen wirst du eine aktive Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit der Ozeane spielen. Dieses Abenteuer wird dir nicht nur dabei helfen, als Person zu wachsen, sondern auch dabei herauszufinden, wie du selbst in deinem alltäglichen Leben etwas Positives für Ozeane bewegen kannst.

2. Neue Leute & Kultur

Egal, in welchem Land und bei welchem ​​Programm du dich freiwillig engagierst, eines ist sicher: Du wirst auf jeden Fall neue Kulturen und Lebensweisen kennenlernen. Während deines Auslandsaufenthaltes bist du von Menschen aus aller Welt umgeben, die deine Leidenschaft für Meere mit dir teilen. Du wärst auf jeden Fall nicht der erste, der bei einem unserer Projekte Freundschaften fürs Leben schließt.

3. Antrieb für deine Karriere

Wenn du dich für ein Studium im Bereich Meeresschutz interessiert, ist die Teilnahme an einem Freiwilligen-Projekt ideal für dich, um schon einmal auszuprobieren, ob dieses Feld tatsächlich für dich bestimmt ist. Auf der einen Seite kannst du praktische Erfahrungen und Einblicke in die Arbeit von Experten sammeln, auf der anderen Seite machen ehrenamtliche Tätigkeiten bei zukünftigen Bewerbungen immer einen positiven Eindruck. Worauf wartest du?

4. Anrechnung von Universitätskursen

Solltest du bereits studieren, kann deine freiwillige Tätigkeit von großem Nutzen für deine Hochschulkarriere sein. Viele Universitäten erlauben, dass Freiwilligenarbeit als ein Praktikum oder ein Kurs deines Studiums angerechnet werden kann.

5. Sprachkenntnisse

Nirgendwo lässt sich eine Sprache besser lernen, als in einem Land, in dem sie gesprochen wird. Deshalb ist dein Aufenthalt als Freiwilliger eine tolle Chance, deine Sprachkenntnisse in der Praxis zu verbessern. Im alltäglichen Gespräch mit Einheimischen verbessern sich deine Fähigkeiten schneller als du denkst. Da du außerdem von Freiwilligen aus aller Welt umgeben sein wirst, kannst du auch hier neue Sprachen erlernen.

Wer kann als Freiwilliger arbeiten?

Um als Freiwilliger im Bereich Meeresschutz arbeiten zu können, musst du einige wichtige Dinge beachten. Für die meisten Projekte musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Manche Organisationen schreiben sogar ein Mindestalter von 21 Jahren fest. Da viele der Projekte in der Natur stattfinden, ist es außerdem wichtig, dass du körperlich fit bist.

Je nach Land, in dem sich das Projekt befindet, sind Grundkenntnisse in Englisch oder Spanisch erforderlich, damit du dich mit deinen Kollegen, Projektkoordinatoren und den Einheimischen verständigen kannst. Um spezifische Informationen zu deinem ausgewählten Projekt zu erhalten, schau dir bitte noch einmal die Projektseite für Details an.